-Bildhauerei-
Für mich ist die Bildhauerei ein Instrument der Erkenntnis, eine Möglichkeit, mich mit der Bedeutung und den Tiefen des Lebens auseinander zu setzen. Die Berührung mit geistigen Ebenen, Intuition und Inspiration zeigen mir immer wieder, dass es mehr gibt als das physische und emotionell-mentale Leben. Es ist mein Bestreben, die empfangenen Impulse in eine individuelle physische Form zu bringen. Ich arbeite vorwiegend frei, nehme jedoch auch gerne Aufträge an, solange mir genug Gestaltungsfreiheit bleibt. Seit 2008 arbeite ich mit der international arbeitenden Galerie Artodrome zusammen. So werden meine Arbeiten in Berlin, New York, China und Amsterdam an renommierten Kunstmessen vertreten, wie der CIGE in Peking, ART EXPO in New York oder der AAF in Amsterdam, . |
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Einzelausstellungen (Auswahl) Gruppenausstellungen (Auswahl) |
Symposien: Preise: Kunst am Bau: Verschiedenes: |
Aus einer Rede des Museumsleiters
Harald Rosmanitz: Die Holzobjekte von S.C.L. sind in gewissem Sinne Landschaften. Ihre Skulpturen sind geprägt von einer schwebenden Leichtigkeit. Die Arbeiten brauchen den Vergleich mit bedeutenden Künstlern unseres Jahrhunderts nicht zu scheuen. Mit ihrem Landsmann Alberto Giacometti hat sie die fragile Entmaterialisierung gemein. Ihre Werke sind durch den Übergang von der statischen Skulptur zu einem Objekt charakterisiert, das sich in Bewegung zu befinden scheint. Die Kompositionen wirken durch ein Zusammenspiel von Massen- und Hohlvolumen. Hinzu kommt die Dynamisierung der Formbewegung. Sie verleiht eine geradezu verspielte Leichtigkeit. Diese Anlagen sind beim Berliner Rudolf Belling(1886-1972) noch ganz dem Kubismus verhaftet, mit scharfen Graten und Kanten belegt. Nur wenig später haben der Elsässer Hans Arp und der Brite Henry Moore das von Belling entwickelte Formprinzip kontinuierlich zu jenen sinnlichen, anschmeichelnden Gebilden ohne Brüche und Kanten geführt, die das Werk von S.C.L. prägen. Wolfgang Eschmann bezeichnete die Skulpturen folgerichtig in einem 1986 erschienenen Katalog als "verdichtete Musik", die in ihrer sensiblen Gestaltung schon auf den ersten Blick Seelenklänge offenbaren. Es sind Seelenklänge mit all ihren schönen und hässliche Seiten. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass Unreinheiten im Holz nicht kaschiert sind. Sie werden vielmehr ganz bewusst herausgearbeitet, hervorgehoben. Bei aller Harmonie gilt es, die wahre Natur schonungslos darzulegen. Nicht das Perfekte, sondern das Wahre wird gesucht. Es wird freigelegt und in ein passendes Ganzes eingebunden. Dem unvoreingenommenen Betrachter drängt sich aus einem speziellen Aspekt auch der Vergleich mit dem Werk des Universalgenies Michelangelo Buonarotti (1475-1564) auf. Nach eigenem Bekunden waren für ihn die einzigartigen Bildwerke bereits im Marmorblock enthalten. Auch die Werke von S.C.L. wachsen aus dem Angetroffenen. Das Endprodukt zeugt von einem methodischen und zugleich ungestümen Entstehungsprozess, bei dem der Kampf mit der Materie aufgenommen wurde, um sie machtvoll aus ihrer Form herauszulösen. Gleichzeitig legt die akribische Oberflächenbehandlung Zeugnis ab von der strengen technischen Disziplin. Die Werke von S.C.L. sind Kunstwerk, Kunsthandwerk, Offenbarung und Seelenzustand zugleich. |
Wandobjekte in Holz und Keramik
zusammen mit Lothar Schwarz |