-Bildhauerei-

Für mich ist die Bildhauerei ein Instrument der Erkenntnis, eine Möglichkeit, mich mit der Bedeutung und den Tiefen des Lebens auseinander zu setzen. Die Berührung mit geistigen Ebenen, Intuition und Inspiration zeigen mir immer wieder, dass es mehr gibt als das physische und emotionell-mentale Leben. Es ist mein Bestreben, die empfangenen Impulse in eine individuelle physische Form zu bringen. Ich arbeite vorwiegend frei, nehme jedoch auch gerne Aufträge an, solange mir genug Gestaltungsfreiheit bleibt.

Seit 2008 arbeite ich mit der international arbeitenden Galerie Artodrome zusammen. So werden meine Arbeiten in Berlin, New York, China und Amsterdam an renommierten Kunstmessen vertreten, wie der CIGE in Peking, ART EXPO in New York oder der AAF in Amsterdam, .

 

Holzskulpturen

Wandobjekte

im öffentlichen Raum

Gebrauchsgegenstände

Holz-Keramik

Einzelausstellungen (Auswahl)
1987 Künstlerhof Höhr-Grenzhausen
1988 Galerie Kunst & Antik, Mannheim / Galerie Kleiner Prinz, Baden-Baden / Freienhof, Thun
1992 Buchhandlung Eisel, Bad Marienberg
1993 S-Galerie Hachenburg
1994 Galerie Heinrich Dehmel / HB St.Gallen / Regierungspräsidium Köln
1994 Galerie Gottfried Keller, Glattfelden, CH
1995 Frauenföderation, Berlin / Abteihof, Kobern-Gondorf / Tanita, Mainz
1995 Galerie Haus Hegarda, Linz
1996 Rathaus Marienstätter Hof, Elbtal / VOBA Höhr-Grenzhausen
1997 Keramchemie, Siershahn / TK Koblenz
1998 S-Galerie Kusel / Kleiner Kunstbahnhof, Eschenau
1999 Seniorenresidenz Ransbach
2001 Studio Wasserscheune, Göttingen/ WINKLERS, Hachenburg, Haus Metternich, Ko
2002 Galerie Hermann, Niederhofen
2003 S-Galerie Montabaur, Wandlungen der Natur, Bad Ems
2004 Galerie Sattelgut
2005 Boerderijgalerie „de Osseberg “ Zeland Holland, Alte Synagoge Polch
2006 Kunstbahnhof St. Julian, Haus & Kunst Gussek Haus Mühlheim-Kaerlich
2007 Galerie Beck Homburg
2008 Galerie Sigvardson Dänemark; Atelier Galerie M.Bartling Müschenbach
2009 Alte Synagoge Polch, Galerie de Osseberg - Holland

Gruppenausstellungen (Auswahl)
1988 Galerie Schwarzkopf, Heidelberg
1989 Konzilgebäude Konstanz
1990 Rathaus Westerburg
1991 Stadthalle Hachenburg
1992 KIP Höhr-Grenzhausen
1994 Rathaus Montabaur / TUFA,Trier / Stadthalle Rennerod / Performance KULIT
1995 Kunstmesse Pirmasens /Galerie Handwerk / Kunstgalerie Atelier / Elke's Galerie / Galerie Plakart
1996 Kulturkreis Kaisersesch / Galerie Feldkirch, Neuwied / Rathaus Diez / Schloss Hachenburg
1997 Keramisches Zentrum, Höhr-Grenzhausen / Amtshof-Galerie, Bad Camberg / Offene Ateliers
1998 European Cyber Galery of Modern Art / Biennale D'Art Miniature, Québec / Offene Ateliers
1999 Homo Ludens, Andernach / Galerie Connexions, Düsseldorf /Burgkeller Freusberg/ Offene Ateliers.
2000 Designa, Hannover / Kunst vor der Haustür, Hachenburg / Offene Ateliers / Biennale Québec
2001 ZEIT Kreishaus Montabaur mit Kunstforum Westerwald /Kunstauktion Förderkreis Abtei Sayn
2002 BLED, Slovenia / EXPRIME ART Pagny-sur-Moselle /Biennale International Québec
2003 Wir sind keine Fremden mehr Bendorf / Lebenskunstmarkt Remagen / Gartenkunst Dierdorf /
------ Grenzüberschreitung -Marienberg / Natur-Mensch Nationalpark Harz / Sankt Andreasberg
2004 KUNSTMESSE Salzburg, Galerie Boehner / OCI Zweibrücken / Bundesbank Hachenburg /
2005 Flutopfer Atelier Kunst&Therapie Montabaur / Galerie Böhner Mannheim / LIGNA Hannover /
------ Medienpark WW/ Tod und Trauer Altenkirchen
2006 Im Hof, Herschbach/ Gartenkunst Wissen/ Biennale Québec/Kreishaus Montabaur/ Kirchen
2007 IMPULSE International Osnabrueck / Landesjugend-Akademie Altenkirchen / Alter Bahnhof Puderbach / VIS-A-VISMontabaur / Cafe auszeit Neuwied / OFFENE ATELIERS
2008 HanseART Lübeck, Galerie Sigvardson Dänemark, Burgergalerie Brienz Schweiz, Galerie Artodrom-Berlin
2009 ARTEXPO New York, CIGE Peking, Parcelsus Schule Frankfurt, Amthofgalerie Bad Camberg, Bad Ems,
---- Kunstherbst Bremen, Kunstkaufhaus Siegburg,
2010 CIGE Peking, ART AFFORDABLE Galerie Artodrome Berlin, Grenzzeiten-Zeitgrenzen KSK-Montabuar,
------ AAF Kunstmesse Amsterdam,
Gier LDX-Galerie Berlin,
Calmano Herschbach,
2011 BUGA Koblenz, Kunst und Tiere Gackenbach, Atelier-Ausstellung Arthur Müller, Sommerhalle Montabaur, Alte Schnitzerschule Empfertshausen, Gallerie Kunstbahnhof St. Julian, Kreishaus Altenkirchen, AAF Amsterdam, Galerie Zeitweise Hachenburg
2012 Palm Beach USA, Galerie Artodrome Berlin, Galerie LDX Malta

Symposien:
2003 SUR EN, Schweiz
2004 DISENTIS/ MUSTÉR, Schweiz
2005 SUR EN, Schweiz
2006 KRONACH
2008
BRIENZ 10. internationales Holzbildhauer Symposium, Schweiz
2009 Reckenthal 1. Intern. Holzbildhauer Symposium Gelbachtal, St. Blasien 14. intern. Holzb.

2010 Horsten, Seßlach, Reckenthal, Stollberg
2011 San Antonio Ecuador, Empfertshausen, Reckenthal
2012 San Antonio Ecuador, Hude,

Preise:
1995 1.Platz OFFENER KUNSTPREIS
1998 2. Platz GOLDENE PALETTE
2007 1.Platz AVISEN Avks international Art Contest
2008 1.Platz AVISEN Avks international Art Contest / 3. Platz Mixed Media

Kunst am Bau:
Altenheim Nassau
Berufsschule Westerburg
Platzgestaltung Grundschule Wirges
Platzgestaltung Regionale Schule Wirges
Schlosspark Pergine Italien

Verschiedenes:
TV Dokumentationen
private und öffentliche Ankäufe
Seit 1997 Zusammenarbeit mit dem Keramikgestalter Lothar Schwarz
Mitglied des BBK Rheinland-Pfalz und des Kunstforums Westerwald

 

Aus einer Rede des Museumsleiters Harald Rosmanitz:
Die Holzobjekte von S.C.L. sind in gewissem Sinne Landschaften. Ihre Skulpturen sind geprägt von einer schwebenden Leichtigkeit. Die Arbeiten brauchen den Vergleich mit bedeutenden Künstlern unseres Jahrhunderts nicht zu scheuen. Mit ihrem Landsmann Alberto Giacometti hat sie die fragile Entmaterialisierung gemein. Ihre Werke sind durch den Übergang von der statischen Skulptur zu einem Objekt charakterisiert, das sich in Bewegung zu befinden scheint. Die Kompositionen wirken durch ein Zusammenspiel von Massen- und Hohlvolumen. Hinzu kommt die Dynamisierung der Formbewegung. Sie verleiht eine geradezu verspielte Leichtigkeit. Diese Anlagen sind beim Berliner Rudolf Belling(1886-1972) noch ganz dem Kubismus verhaftet, mit scharfen Graten und Kanten belegt. Nur wenig später haben der Elsässer Hans Arp und der Brite Henry Moore das von Belling entwickelte Formprinzip kontinuierlich zu jenen sinnlichen, anschmeichelnden Gebilden ohne Brüche und Kanten geführt, die das Werk von S.C.L. prägen.
Wolfgang Eschmann bezeichnete die Skulpturen folgerichtig in einem 1986 erschienenen Katalog als "verdichtete Musik", die in ihrer sensiblen Gestaltung schon auf den ersten Blick Seelenklänge offenbaren. Es sind Seelenklänge mit all ihren schönen und hässliche Seiten. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass Unreinheiten im Holz nicht kaschiert sind. Sie werden vielmehr ganz bewusst herausgearbeitet, hervorgehoben. Bei aller Harmonie gilt es, die wahre Natur schonungslos darzulegen. Nicht das Perfekte, sondern das Wahre wird gesucht. Es wird freigelegt und in ein passendes Ganzes eingebunden. Dem unvoreingenommenen Betrachter drängt sich aus einem speziellen Aspekt auch der Vergleich mit dem Werk des Universalgenies Michelangelo Buonarotti (1475-1564) auf. Nach eigenem Bekunden waren für ihn die einzigartigen Bildwerke bereits im Marmorblock enthalten. Auch die Werke von S.C.L. wachsen aus dem Angetroffenen. Das Endprodukt zeugt von einem methodischen und zugleich ungestümen Entstehungsprozess, bei dem der Kampf mit der Materie aufgenommen wurde, um sie machtvoll aus ihrer Form herauszulösen. Gleichzeitig legt die akribische Oberflächenbehandlung Zeugnis ab von der strengen technischen Disziplin. Die Werke von S.C.L. sind Kunstwerk, Kunsthandwerk, Offenbarung und Seelenzustand zugleich.

 

Wandobjekte in Holz und Keramik zusammen mit Lothar Schwarz
aus einem Vortrag von Bernd Olleck
Die Vernetzung ihrer Arbeiten kann unter das Motto "Das Eigene im Andern- Das Andere im Eignen" gestellt werden. Zwei gegensätzliche Materialien, Ausdrucks- und Sichtweisen werden in eine Einheit zusammengeschlossen. Bunte, puzzleartig ineinander verzahnte Keramikelemente sind Umhüllung und Ausdrucksträger zugleich. Die Künstler zeigen mit ihrer Gemeinschaftsarbeit, wie es sein kann, wenn gesellschaftliche und persönliche Positionen sich öffnen für Einflüssen vor außen . Daraus entsteht eine Kultur der Osmose. Ein solches Konzept kann ein Modell für die Vielfalt von Möglichkeit des Zugangs zu Kunst und Leben sein. S.C. Levy und L. Schwarz tauschen bipolare Energien aus, durchdringen einander, ohne sich dabei zu verlieren und schaffen so eine Symbiose ganz eigener Prägung. Kunst ist ein Instrument der Erkenntnis für Künstler und Betrachter und lenkt das Auge über die sinnliche Präsenz zu einem inneren Schauen: Ein Schlüssel zum Selbst und zur Schöpfung.

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